Er meldet sich ein paar Tage nicht
Mach keine Vorwürfe. Melde dich wie ein Freund, nicht wie der Chef. Dann zurück zu seinem WARUM und einem kleinen Schritt.
„Hey, hab an dich gedacht. Wie geht’s dir? Wann passt dir kurz telefonieren?“
Er hat das erste „Nein“ und ist down
Erzähl, wie viele „Nein“ du bekommen hast. Dann schaut zusammen auf die Liste. Solange Namen drauf sind, passiert nichts Schlimmes.
„Weißt du, wie viele Leute mir nein gesagt haben? Und ich bin noch da. Wen schreiben wir als Nächstes an?“
Er traut sich nicht, die erste Nachricht zu schreiben
Schreibt sie zusammen, nebeneinander. Abschicken tut er. Angst verschwindet meist beim Schreiben, nicht beim Grübeln.
„Komm, schreiben wir sie jetzt zusammen. Du schickst sie nur ab.“
Er will sofort alles erklären
Erinnere ihn: Mit der Nachricht vereinbarst du nur Kaffee. Den Rest zeigt ihr zusammen beim Treffen.
„Nicht erklären. Einfach treffen – den Rest zeigen wir zusammen.“
Er will alles lernen, bevor er startet
Lobe seine Neugier und führ ihn zum nächsten Schritt. Lernen kann er abends, schreiben kann er jetzt.
„Super, dass dich das interessiert. Du wirst die ganze Zeit lernen. Jetzt machen wir den nächsten Schritt.“